Zu Weihnachten erhält man ja manchmal E-Mails mit Weihnachtsgrüßen. Soll vorkommen sowas. Dieses Jahr hab ich aber eine technisch gesehen interessante Mail erhalten. Neben dem eigentlichen Text gabs einen Anhang mit dem Namen “winmail.dat”.
Im Text wird ein “Weihnachtsbrief” als Anhang erwähnt. Dem Absender konnte ich vertrauen und der Text war auch erkennbar kein Produkt irgendeiner Malware. Also sollte es möglich sein, den “Weihnachtsbrief” irgendwie lesbar zu machen.
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Informatik
- So langsam gewöhne ich mich an git. Der Ansatz gefällt mir außerordentlich gut. Allein schon die Möglichkeiten von git log sind erstaunlich.
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| user@host:~/rep$ git log --since="2009-01-01" --until="two months ago" |
Es dauert allerdings etwas, bis man sich an git gewöhnt. Anfangs wird man fast von den vielen Möglichkeiten erschlagen und so kann ich noch lange nicht sagen, dass ich schon das meiste kann, aber die grundlegenden Sachen sind nicht viel schwerer als bei SVN…
- Wenn ich schon bei git bin, dann soll natürlich das Git-Buch nicht verschwiegen werden: book.git-scm.com Auch hier gibts dazugehörige Videos. Diese sind ein ganzes Stück ausführlicher als der Text und scheinen nachvertont zu sein. Das Video ist oftmals einen Tick schneller, sodass während über das eine Kommando gesprochen wird, schon das nächste da steht. Trotzdem sehr empfehlenswert.
- Durch eines der Videos ist mir aufgefallen, dass ich ein interessantes bash builtin bisher noch nicht kannte. Mit
pushd kann man wie mit cd in ein neues Verzeichnis wechseln, allerdings wird das alte auf einen Stack gelegt. Mit popd kann man es wieder vom Stack nehmen und dirs zeigt den Inhalt des Stacks an. Man page lesen lohnt sich.
- Ich habe schon wieder in einem C++-Projekt vergessen einen virtuellen Destruktor zu vergeben und dadurch ein Speicherleck produziert. Warum erzeugt der doofe Compiler da keine Warnung? So schwer sollte das doch nicht sein…
- Exceptions sind toll. Sie helfen ungemein Fehlerbehandlung und eigentlichen Code zu trennen und machen den Code lesbarer wartbarer und robuster. Ich benutze Exceptions sehr gerne. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten: Exceptions sind manchmal nicht ganz einfach richtig zu verwenden. Ein interessanter Artikel über Exception Safety zeigt das.
Vor Kurzem hab ich www.commandlinefu.com entdeckt. Dort werden kurze Kommandozeilenschnipsel veröffentlicht, bewertet und diskutiert. Eine wahre Fundgrube für alle, die wie ich permanent ein Terminal auf haben.
Es ist wirklich beeindruckend, was man mit ein paar kurzen Befehlen alles machen kann. So kann man beispielsweise das Arbeitsverzeichnis per HTTP zugreifbar machen. Nach dem Ausführen läuft ein Webserver auf Port 8000, der ein Directory-Listing anzeigt. Genial einfach.
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| user@host:~$ python -m SimpleHTTPServer |
Schon x-mal ist es mir passiert. Ich hab ne Konfigurationsdatei bearbeitet, will gerade speichern und vi meldet mir, dass ich keine Rechte hab. Mal wieder sudo vergessen. Also beenden und nochmals editieren? Nein. So kann man sich sich die Rechte auch nachträglich geben:
Für ScreenCapturing braucht man auch keine Zusatzsoftware. Das geht direkt mit Boardmitteln(ffmpeg):
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| user@host:~$ ffmpeg -f x11grab -r 25 -s 1280x1024 -i :0.0 /tmp/outputFile.mpg |
Auch manche lustige Kommandos finden sich dort. Wer schon immer mal StarWars auf der Kommandozeile sehen wollte, kann das hiermit tun:
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| user@host:~$ telnet towel.blinkenlights.nl |
Die übliches Features solcher Seiten wie RSS-Feed, Tag-Cloud, etc. sind natürlich ebenfalls vorhanden. Stöbern lohnt sich.