Gefangen, nicht gefunden! #28

Informatik

  • Tolle Präsentation zum Thema OO: Ein Name ein name und ist kein String
  • Die wohl beste Definition für verteilte Systeme ist die folgende: „A distributed system is one in which the failure of a computer you didn’t even know existed can render your own computer unusable.“ So wahr! Diese Definition ist bekannt als Leslie Lamports Definition des Begriffs. Per Zufall bin ich auf den Ursprung der Definition gestoßen: distribution.
  • Wie man Versionsnummern aufbauen sollte.
  • Technical Debt ist ja schon weithin bekannt. Letztens hab ich noch von einer anderen Art der „Schulden“ in der Softwareentwicklung gelesen: Competence Debt. Sehr gutes Konzept!
  • Some thoughts on build tools and application builds. Interessanter Artikel. Die Kernthese des Artikels ist sicherlich diskussionswürdig. Aber das Bemerkenswerteste daran ist eigentlich etwas anderes. Nämlich die folgende Überlegung: „[T]he natural evolution of mastering programming skills: 1. Can I do this? 2. Can I do this more easily? 3. Can I do this more elegantly? 4. Can I not do this?“
  • Lustige Info: Theoretisch darf der Localpart einer E-Mail-Adresse Sonderzeichen enthalten. Selbst ein @-Zeichen. So etwas muss dann excapet werden.
  • Gute Beispiele sind viel Arbeit. Sehr viel Arbeit. Wer mal ein wirklich gut ausgearbeitetes Beispiel sehen will, sollte sich den Vortrag Practical Refactoring ansehen. Und alle anderen am besten auch. Denn genau das, was der Titel ausdrückt, wird in knapp zwei Stunden gezeigt. Refactoring an einem praktischen Beispiel. Keine Spielzeug-Beispiele. Kein Trivialkram. Und trotzdem durchweg verständlich und nachvollziehbar.

Anderes

  • Kurzresümee zu den Doctor Who Specials:
    • The Night of the Doctor: Eine Mini-Episode, die mit der Regeneration vom 8. in den „War Doctor“, eine Lücke füllt. Durchaus sehenswert. Insbesondere Paul McGann ist toll in seiner Rolle. Aber: Inhaltlich bringt die Episode die Verbitterung des Doctors nicht rüber. Er hat viele Menschen sterben sehen. Und aufgrund des Todes einer einzelnen Person, die er kaum gekannt hat, entscheidet er sich, ein Krieger zu werden und seine komplette Lebensweise übern Haufen zu werfen? Das nehm ich ihm nicht ab. Besser man hätte den Doctor in den Wirren des Krieges gezeigt anstatt auf einem einsamen, kargen Planeten. Schade. BTW: Bester Satz: „Will it hurt?““ in Anspielung auf John Hurt. Klasse!
    • The Day of the Doctor: Gut aber nicht überragend. Verschiedene Zeitlinien. So etwas finde ich immer spannend. Und hier ist es ganz gut umgesetzt. Diverse Referenzen auf die vergangen 50 Jahre Doctor Who. Wie zu erwarten prima. Optisch hat mir insbesondere die Hütte auf dem Wüstenplaneten gefallen. Sehr schön. Auf der anderen Seite gab es diverse Szenen, die offensichtlich nur für die Schauwerte da waren. Beispielsweise die Szene zu Beginn mit der Tardis am Hubschrauber. Man hätte darauf verzichten und Zeit und Budget besser für den Plot nutzen können. Insbesondere wird nur behauptet, dass die Time Lords so schlimm wie die Daleks geworden waren. Es wird nie gezeigt und die Folgen des Time Wars sind kaum zu erahnen. Wovon ich leider auch etwas enttäuscht war, ist der „War Doctor“. Vielleicht auch, weil ich falsche Vorstellungen hatte. Aber ich hätte mir einen vom Krieg, vom „Time War“, gezeichneten, verbitterten, müden, vielleicht mürrischen Doctor gewünscht. Das hätte ein toller Kontrast zu den anderen beiden beiden Inkarnationen gegeben. Leider sind die meisten Dialoge mit dem War Doctor lustige Szenen geworden. Da wurde meines Erachtens viel Potenzial verschenkt. Leider. Insgesamt natürlich trotzdem eine tolle Folge. Aber lange nicht so gut, wie sie hätte sein können.
    • The Time of the Doctor: Auch diese Folge hat mich nicht ganz überzeugt. Richtig toll fand ich „Handles“ den Cyberman-Kopf. Hier hätte ich mir eine Mini-Episode als Prequel gewünscht, die dessen Vorgeschichte beleuchtet. Die Nacktheits-Geschichte ist albern, aber verglichen mit Strax aus dem vorangegangenen Weihnachts-Special echt lahm. Stattdessen hätte die Sache mit Handles weiter ausgebaut werden können. Da wäre Potenzial gewesen. zwischendurch gibt es einzelne Szenen, die mit einer Erzählerstimme als Voice Over realisiert wurden. Hier wirkt die Geschichte fast wie ein Märchen und das ist auch gut gelungen. Passt zu einer Weihnachts-Folge. Das hätte man weiter ausbauen können. Ansonsten ist der Plot insgesamt etwas zu „gewollt“ und insbesondere die Silence sind nur Beiwerk und nicht richtig genutzt. Obwohl diese ja eigentlich zentraler Teil der Story waren. Oder hätten sein sollen. Auf der anderen Seite sind die Weeping Angles total unnötig gewesen. Verschenkte Zeit. Also nicht die gesamte Episode. Die Angles-Szene. Insgesamt mittelmäßig. Schade.

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